Neubau Förderzentrum
Der dreigeschossige Neubau der Förderschule bringt das bestehende Schulzentrum des Landkreises Eichstätt im Norden zum baulichen Abschluß. Ein Brückensteg verbindet die ehemalige Sprachheilschule mit dem Neubau. Das neue Gebäude schließt, riegelartig, die Lücke im Straßenraum nach Norden. Im Süden öffnet sich die kammartige Anlage mit drei Innenhöfen: Eingangshof, Pausenhof und Freilandlabor, zum Schulzentrum und zur Altmühlaue. Das 'Rückgrad' des Gebäudes bildet die innere Erschließungsstraße entlang der nördlichen Fassadenwand. Von hier aus erschließen kleine Stichflure die Klassenräume, die, lärmgeschützt, nach Süden und Westen orientiert sind. Die großflächig verglasten Fassaden der Klassentrakte stehen im spannungsreichen Gegensatz zur wandhaft-geschlossenen Nordfassade entlang der stark befahrenen Römerstrasse. Die zweigeschossige Eingangshalle ist Orientierungs- und Verteilerhalle mit multifunktionaler Nutzung. Die Verwaltungsräume sind erdgeschossig der Halle zugeordnet. Die Medienzentrale des Landkreises liegt im Ostflügel des Obergeschosses und wird von Norden über eine Rampe erschlossen. Von Beginn an wurde ein Künstler einbezogen, um die Farbgestaltung in die architektonische Konzeption zu integrieren. Kontrastierende und 'malerisch' verwendete Farbflächen stehen in spannungsvollem Dialog zur Architektur.

Bauherr:
Landkreis Eichstätt
Standort:
Schottenau 10A, Eichstätt
Fertigstellung:
2001
Leistungsphasen:
1-8 nach HOAI
Farbdesign:
Herbert Kopp / CADA, München
Landschaftsarchitekt:
Adler & Olesch
Fotos:
Stefan Müller-Naumann