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Willibaldsburg, Eichstätt

Bauherr:

Freistaat Bayern

Standort:

Burgstrasse 19, Eichstätt

Fertigstellung:

2024

Baukulturführer:

BKF 151

Die ursprünglich aus dem 14. Jhdt. stammende, mehrfach erweiterte Burganlage besteht aus mehreren Einzelgebäuden, eines davon ist der sog. Schaumbergbau aus dem 16. Jhdt. Der zweigeschossige Baukörper wurde nach Übernahme der Burganlage durch den Freistaat als Gaststätte genutzt. Im EG befindet sich der quadratische Hauptsaal mit gotischem Kreuzgratgewölbe, darüber im OG dehnt sich der ehem. `Rittersaal´ über nahezu der gesamten Länge des Gebäudes aus. Durch die Anhebung des Pultdaches auf der Südseite konnte der Festsaal wieder von Süden belichtet und der Raum auf ganzer Länge nutzbar gemacht werden. Durch den Einbau einer Küche, einer WC-Anlage und durch den neu geschaffenen Zugang kann der Saal, unabhängig von der darunterliegenden Gaststätte, autonom betrieben werden. Der Gewölbesaal im EG wurde saniert und in seiner ursprünglichen Form denkmalgerecht wieder hergestellt. Die Oberflächen wurden nach Befund restauriert, sowie ein neuer Holzfußboden und fest installierte Möbel eingebaut. In unmittelbarer Nachbarschaft wurde - anstelle des nicht mehr vorhandenen Querbaus - ein Museumsshop mit Eingangskasse errichtet. Das eingeschossige Gebäude steht als pavillonartiger Bau frei in den offenen Burghof und teilt diesen wieder, wie ursprünglich, in zwei Höfe. Das Gebäude beinhaltet auch eine integrierte Getränkeausgabe für den neu gestalteten Biergarten.Der zugeschüttet vorgefundene Burggraben wurde wieder geöffnet und mit einer neuen Zugangsbrücke versehen. Der Außenzugang zum unterhalb liegenden Bastionsgarten `Hortus Eystettensis´ wurde aufgewertet und attraktiver gestaltet.